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Schüler der Westerwaldschule auf Wallfahrt nach Marienstatt

Bischof Georg Bätzing begrüßte die einzelnen Pilgergruppen persönlich.

Der 500jährigen Tradition folgend haben sich am Oktavtag nach Fronleichnam wieder über 3000 Pilger und Pilgerinnen von der „Trierischen Insel" und von den Diözesen Paderborn, Köln und Limburg auf den Weg zum Kloster Marienstatt im schönen Nistertal gemacht.


Bei strahlendem Sommerwetter ging es für die Betzdorfer Pilger schon morgens um fünf Uhr in der Frühe los. In Gebhardshain, Kausen und in Elkenroth machten sich die Gruppen um 6.30 auf den Weg nach Marienstatt. Gebete, Lieder und auch viele Gespräche waren unterwegs angesagt. Feierlich der Einzug in die Kirche in Marienstatt mit der Pieata, dem Gnadenbild von Mutter und Sohn. Dorthin zog es viele für ein Gebet und um für die Verstorbenen eine Kerze zu entzünden.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing, ein echter Niederfischbacher, begrüßte die einzelnen Pilgergruppen persönlich. Er zelebrierte das Hochamt auf dem Klosterhof. Die Pilger erlebten einen dem Menschen nahen und zugewandten Priester, der nicht nur Westerwälder Platt sprach, sondern auch deutliche ehrliche Worte zur Situation der kath. Kirche fand. Er prangerte die Probleme an und warb eindringlich für die intensive Fortführung des Synodalen Weges. Während und nach der Predigt honorierten die Gottesdienstteilnehmer seine Worte mit lautstarkem Applaus. Bischof Georg Bätzing begeisterte und viele wünschen ihm die Kraft, den Synodalen Weg erfolgreich in den Kirchengremien zu vertreten.
Nach dem Hochamt wurden die Füße in der Nister gekühlt, ein Schattenplatz im Park gesucht oder eine kühles Getränk und ein stärkendes Essen zu sich genommen, um sich für den Rückweg zu stärken. Nach der Vesper in der Kirche, die auf den letzten Platz gefüllt war, zogen begleitet von den Musikgruppen die Pilger wieder in die Heimatpfarreien. Unter ihnen unsere Schüler und Schülerinnen der Westerwaldschule. Diese hatten sich am Mittag in Gruppen getroffen und Gespräche mit den Lehrern geführt. Alle waren angetan von dem einmaligen Erlebnis.
Und im nächsten Jahr werden wieder viele Schüler und Schülerinnen den herausfordernden und den einzelnen stärkenden Weg ins Kloster Marienstatt gehen, Gemeinschaft erleben und spüren, wie der Glauben tragen kann.