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Besuch der Klassen 10 im Haus der Geschichte

..und spannender Gesellschaftslehreunterricht im Bundesministerium der Verteidigung.

Am 22.01.2019 wurde es für die 10. Klassen der Westerwaldschule spannend. Mit zwei Bussen wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b morgens an der Schule abgeholt. In Bonn angekommen, fuhr der erste Bus mit der Klasse 10a zunächst ins Verteidigungsministerium, wo die Gruppe von Jugendoffizier Hauptmann Daniel Beck in Empfang genommen wurde. Im Besucherzentrum des BMVg durften die Schülerinnen und Schüler einen Gesellschaftslehreunterricht der anderen Art genießen. Hauptmann Beck referierte über die Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert und ließ viel Raum für Fragen der interessierten Jugendlichen. Sein Vortrag folgte der Fragestellung, inwiefern globale Veränderungen, beispielsweise der Klimawandel oder regionale Konflikte in der Welt zu zukünftigen Krisen und Konflikten führen können und welche Auswirkungen dies auf die zukünftige Sicherheitspolitik eines Staates haben wird.

Zur gleichen Zeit fuhr der andere Bus mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10b ins Haus der Geschichte. Eine Führung durch die Dauerausstellung übernahm Geschichtslehrer Ralph Meutsch und zeigte den Jugendlichen an den schulischen Untrricht anknüpfend anschaulich die Geschichte der Bundesrepublik von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Originale Exponate wie der „Hippie-Bus“, der Salonwagen des Bundeskanzlers als größtes Exponat der Ausstellung, aber auch ein Panzer, der während des Aufstandes im Juni 1953 zum Einsatz kam, ließen Geschichte im wahrsten Sinn begreifbar werden und beeindruckten die Jugendlichen. In der Bestuhlung des Deutschen Bundestages konnten die Schülerinnen und Schüler historische Debatten verfolgen und demokratisch mit abstimmen.


Foto: S. Zöller, Westerwaldschule Gebhardshain

Zum Mittagessen trafen beide Gruppen wieder aufeinander. In der Kantine des BMVg wurde ein gemeinsames Mittagessen für alle angeboten, wo man „nach Soßen geordnet“, ganz im Stil der Bundeswehr, sein Mittagessen erhielt. Am Nachmittag wurden die Gruppen getauscht. Eine Gruppe fuhr ins Haus der Geschichte und die andere Gruppe folgte dem Vortrag des Jugendoffiziers. Ein gelungener Geschichtsunterricht an außerschulischen Lernorten, der deutlich macht, wie spannend (unsere) Geschichte ist und wie wichtig es ist, das aktuelle Zeitgeschehen kritisch zu verfolgen. "Ich muss mir das Museum unbedingt nochmal privat anschauen.", war die weit verbreitete Resonanz der Schülerinnen und Schüler, denn es gab so viel Spannendes zu sehen, zu hören, zu lesen.